Berliner Zoo – 2019 – Winter

Rhino, Tapir, Knautchke und die Kuscheltiere

Das Löwentor
liegt im Westen und ist das Tor, was die meisten wohl benutzen wenn man mit der Bahn gekommen ist. Wir haben es ebenfalls benutzt und stehen direkt bei den großen Tieren. Dem Rhinozeros oder auch Nashorn genannt. Groß, gepanzert, gefühlt sogar schwerfällig. Wenn man allerdings sieht, wie sie sich bewegen, trifft “schwerfällig” irgendwie nicht zu. Man merkt schon das sie was wiegen, jedoch wirken sie auch irgendwie grazil. Ihre Muskeln sind halt auf Ihr Gewicht ausgelegt.

Panzernashorn

Selbst ein Junges ist im Zoo daheim und tänzelt seiner Mutter hinterher. Man hat durchaus die Möglichkeit auch eines der Inneren Gehege zu besichtigen. Hierbei muss man einfach an den Tapiren vorbei und steht dann wieder direkt vor den Nashörnern und sieht sie gegebenenfalls gerade Fressen, so wie wir es auch sahen. Das Horn, in vielen Kulturen ein Aphrodisiakum ist bei den Älteren vermutlich zum Schutz entfernt worden. bei den Jungtieren, siehe unten links bricht es in einem gewissen Alter durch die Haut durch und wächst und wächst und wird größer. Auch hier wird es vermutlich früher oder später entfernt werden.

Die Tapire, 5 Arten gibt es noch, sind direkt neben Panzernaßhornern untergebracht. irgendwie waren sie recht faul und bewegten sich kein wenig.

Weiter durch den Zoo wandernd trafen wir auf Knautschke.

Knautschke war ein Flusspferd, eines von 91 Tieren das im Berliner Zoo den Zweiten Weltkrieg überlebten. Seine Mami , die ihn ungefähr ein einhalb Jahre vor Kriegs-Ende gebar , starb während der kleine überlebte.

Knautschke avancierte zum Publikumsliebling und um ihn seine Zeit zu versüßen , sandte man ihm auch zwei Damen aus der Nachbarschaft (Leipzig). Mit Grete bekam der Bulle zwei Kinder, “Schwabbel” und “Bulette”. Naja es gab auch noch andere Seiten, beispielsweise Jette das erste Flusspferd was im Berliner Zoo geboren wurde. Knautschke war hier sowohl Vater als auch Großvater.

Leider gab es zwischen Knautschke als auch Nantes ein Rivalenkampf. Nantes, sowohl Sohn von Knautschke als auch Sohn von Bulette, war bereits ausgewachsen und verletzte Knautschke in einer Art, so dass er eingeschläfert werden musste.

Im Endeffekt entstand die oben abgebildete Statue von ihm, in Lebensgröße.
Das Becken de Flusspferde erlaubt das man sowohl unters Wasser als auch darüber schauen kann während diese Ihre Runden drehen.

Einen der unzähligen Wege folgend, stehen wir bei den Lamas. Die Tiere sind wohl behaart und stehen in der Kälte draussen, ohne irgendwelche Probleme. Bei näherer Betrachtung gibt es sogar ein bis zwei Jungtiere. Da wir gerade von den Rhinos und den Flusspferden kommen wirken die Lamas ein wenig “Dünn” oder auch klein und nebensächlich. Naja trotzdem haben sie durch Ihre Farbgebung als auch den Haarschnitt irgendwie ein leicht Vertrotteltes aussehen.

Streichelzoo…
Zum Glück gibt es keine maximum Größenbeschränkung wodurch auch Erwachsene dort hinein können. Die Tiere sind allesamt Handzahm und wollen gefüttert werden. Hier gibt es eine schöne Auswahl zwischen Ziegen, Schafen, Widdern? und zum Ende auch Esel. Die Esel wiederum sind separat weggesperrt und nur über einen Zaun zu streicheln.